Alexandre Bloch, Principal Guest Conductor

Der schnell an Ansehen gewinnende Alexandre Bloch wird für seinen Enthuisiasmus und seine Energie bewundert. Der französische Dirigent bekommt seit seinem Sieg des Donatella Flick’s LSO Dirigenten-Wettbewerbs im Oktober 2012 internationale Aufmerksamkeit, an dessen Anschluss er Assintenz-Dirigent am London Symphony Orchestra wurde. Noch im gleichen Monat ersetzte er Mariss Jansons am Royal Concertgebouw Orchestra für drei sehr erfolgreiche Konzerte, darunter Strauss’ Tod und Verklärung sowie ein von J. Widmann in Auftrag gegebenes Stück.

Die Saison 2014/2015 beinhaltete Debüts mit den Seoul Philharmonikern, den Düsseldorfer Symphonikern, Norwegian Radio and dem Orchester Metropolitan. Seinem Erfolg der Debüts der Saison 2013/2014 folgend, kehrte er zu der Royal Northern Sinfonie, BBCNOW, dem Ulster Orchester, dem Manchester Camerata, der Poznan Philharmonie, dem Musikollegium Winterthur und zu der NWD Philharmonie zurück. Außerdem entstanden mit dem London Symphonie Orchester eine Vielzahl an Symphonie- und Aufnahme-Projekten. Weitere Pläne beinhalteten die Rückkehr zur Royal Liverpool Philharmonie, zum Orchester National de France and zum Concertgebouw Orchester.

Geboren 1985, graduierte Alexandre Bloch mit einem Diplom in Cello Performance in Orléans. Er wurde 2006 am Konservatorium „National Supérieur de Musique et de Danse de Paris“ aufgenommen, lernte dort Komposition sowie Dirigieren. Zwischen 2007 und 2010 machte er bei Thierry Escaich's seinen Abschluss mit Arbeiten zu Harmonien und Komposition des 20. Jahrhunderts sowie Fuge und Form. 2012 vollendete er seiner Master im Dirigieren bei Zsolt Nagy. Anschließend legte er ein künstlerisches Diplom am Royal Northern College der Musik ab, an dem ihm 2012-13 der „Sir John Zochonis Junior Fellowship“ verliehen wurde.

Alexandre Bloch war einer der Dirigenten des „Tanglewood Music Center Festivals“ 2012 und 2013 in den USA und wurde von der ADAMI als eines der „2012 Talente“ entdeckt. Außerdem wurde viele Größen des klassischen Dirigierens auf Alexandre Bloch aufmerksam, darunter Mariss Jansons, Charles Dutoit, Pierre Boulez, Bernard Haitink, Sir Marc Elder, Esa-Pekka Salonen.

Parallel zu seinem steigenden internationalen Bekanntheitsgrad, ist Alexandre Bloch der Gründungsdirektor des „Orchestre Antipodes“, das er 2011 ins Leben rief. Viele junge Talente versammelnd, will das Orchester den Dialog zwischen Zuschauern und Künstlern erneuern.

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Alexander Basta fotografiert Alexandre Bloch

Dauerausstellung in der Rotunde der Tonhalle wird erweitert:

Die ständige Ausstellung „Begegnungen“ in der Tonhalle umfasst 32 Arbeiten des Fotografen Alexander Basta mit Künstlern, die er vorwiegend bei Auftritten in der Tonhalle ablichtete. Beim Wandeln durch die Rotunde stößt der Betrachter unter anderem auf Alfred Brendel, der einen im Vorbeigehen mit nachdenklichem Blick mustert, auf den undurchschaubaren Helge Schneider oder auch auf Daniel Barenboim, der dem Besucher im Halbschatten mit seinem ruhigen, aber wachsamen Blick folgt.

Auch den neuen Principal Guest Conductor der Düsseldorfer Symphoniker, Alexandre Bloch, wird Alexander Basta anlässlich seiner Antrittskonzerte am 11., 13. und 14. Dezember 2015 fotografieren. Ab dem Neujahrskonzert 2016 wird auch dieses Bild dauerhaft in der Rotunde zu sehen sein.